Archiv | September, 2010

#38

30 Sep

#38 Teacher

This is Thorsten!

Ähm, ich meine, das ist Thorsten. Mein Englischlehrer :-D

Denn ich habe beschlossen, meine vorhandenen Englischkenntnisse nicht ganz zu verlieren und versuche nun jeden Donnerstagabend in die Volkshochschule meines Vertrauens zu gehen um dort ein wenig englische Konversation zu betreiben. Und genauso heißt mein Englisch-Kurs: English Conversation B2

Und weil heute ja Donnerstag ist, hab ich mir gedacht, dass ich da doch sicher einen Helden finde. Dazu habe ich meinen Englischlehrer angestiftet, er solle mir doch bei der Suche helfen und hat auch kurzerhand sein Konzept des Abends umgeworfen und ist mit mir auf die Suche eines “everyday-heros” zu gehen.

Dabei brauchten wir ja gar nicht mehr zu suchen..denn ich hatte meinen Helden für heute schon längst vor mir: Denn Thorsten selbst ist ein Held! Denn er leitet diesen Kurs nun seit 1998! Also seit 12 Jahren! Und er macht das mit einer Freude, dass es wirklich Spaß macht in diesen Kurs zu gehen. Die Klasse ist auch sehr aufgeschlossen,was nicht zuletzt an dem guten Lehrer liegt.

Man muss sich ja auch mal vorstellen, da geht jemand jeden Donnerstag in die Schule um anderen Menschen an seinem Wissen teilhaben zu lassen. Ist ja nicht so, dass er keine andere Arbeit oder gar andere Hobbys hätte. Aber er sagt, er macht das nur noch aus Spaß. Und das merkt man ihm wirklich an.

Danke lieber Thorsten für diese Geschichte und danke für das Foto, wir sehen uns am Donnerstag :-D

#37

29 Sep

#37 Haarnetz

Das ist Otto!

Ist jemand ein Held, der sich gegen die Bundeswehr entscheidet, demnach nicht in den Krieg ziehen will und sein Leben nicht für andere geben will?

Ich sage na klar, vor allem, wenn sich besagte Person bewusst für die andere Seite, also den Zivildienst, entscheidet, weil man eben da nicht rumsitzt, sondern wirklich etwas tut. Im Gegensatz zum Grundwehrdienst, wo man wahrscheinlich nur die ersten drei Monate etwas tut und danach seine Zeit mehr oder weniger sinnvoll verbringt.

Zivildienstleistende werden oft  für Tätigkeiten im sozialen Bereich eingesetzt, wie etwa in Krankenhäusern, Jugendhäusern, Altenheimen, im Rettungsdienst bzw. Krankentransport sowie in der Behindertenbetreuung.  Dort sind sie für die Pflege und das Betreuen von Menschen mit Behinderungen, von alten oder kranken Menschen oder von Personen, die aus anderen Gründen der Hilfe bedürfen, zuständig. Es ist jedoch  auch möglich, dass Zivildienstleistende handwerkliche oder gärtnerische Tätigkeiten, Versorgungstätigkeiten oder Fahrdienste ausüben.

Man kann seinen Zivildienst auch im Bereich Umweltschutz absolvieren. Dabei geht es vorrangig um Aufgaben im Naturschutz, Artenschutz, Boden- und Gewässerschutz sowie im staatlichen Denkmalschutz.

Es gibt also, wie man hier lesen kann, viele Möglichkeiten etwas Gutes zu tun, wen man nicht gerade zur Bundeswehr gehen will und ein Haarnetz tragen möchte.

Vielen dank lieber Otto für diese Geschichte und für das Foto :-)

#36

28 Sep

#36 F/STOP

Das ist Claudia!

Claudia traf ich heute beim F/STOP – 4. Internationales Fotografiefestival in Leipzig. Denn sie arbeitet da und ist neben der Pressearbeit unter anderem verantwortlich für die Beantwortung von Emails mit vielen Fragen, muss Infobriefe schreiben, drucken, eintüten,zukleben und verschicken, darf auch mal Künstler vom Bahnhof abholen, sich mit den Kollegen rumärgern (aber das nur ganz wenig), mit den Kollegen Spaß haben (davon ganz viel) und neben anderen Helfern noch Kassen- oder Ausstellungsaufsicht spielen…kurzum sie ist Mädchen für alles.

Ein Thema der Ausstellung ist in diesem Jahr “Im Verborgenen” und deshalb steht Claudi stellvertretend für die vielen, vielen Helfer, die im “verborgenen” alles dafür tun und taten, dass dieses Festival funktioniert. Schließlich veranstaltet sich so ein Festival mit internationalen Künstlern nicht von allein.

Da musste eine Fachjury einberufen werden, die die Bilder der Künstler unter die Lupe nimmt, nach Auswahl der Bilder mussten diese gerahmt und/oder aufgezogen, an die Ausstellungsort gebracht, platziert und aufgehangen werden.

Außerdem müssen die Künstler versorgt werden, ob mit Schlafplätzen in Leipzig, mit Infomaterial oder mit Regenschirmen. Man muss eben sehen, dass sie sich wohl und verstanden fühlen.

Zusätzlich muss dafür gesorgt werden,dass genug geworben wird. Es muss bedacht sein, ob komplett Leipzig mit Plakaten zugepflastert ist und ob auch überregional die Werbetrommel gerührt wurde.

Obendrein muss sich gekümmert werden, dass das Publikum neugierig bleibt und erstaunt von einem Ausstellungsort verzückt zum nächsten geht. Und was weiß, an was man nicht noch alles denken kann und muss!

Es ist eben viel zu tun..

Und mir hat es gefallen!

Danke liebe Claudi und auch an den Rest, unbekannterweise, für das Festival. Bis zum nächstes Jahr! :-)

#35

26 Sep

#35 Doppelbelastung

Das ist Maxi!

Maxi gehört auch mit zu meinen liebsten Freunden, nun werde einige von euch wieder enttäuscht sein, weil ich wieder niemand fremdes angesprochen habe. Aber ich kann euch sagen, die Absagen von letzter Woche stecken mir noch in den Knochen und das doofe Wetter zur Zeit tut sein übriges…Aber ich werde mich bessern, ich verspreche es hoch und heilig!

Aber genug von mir, widmen wir uns wieder Maxi. Maxi ist nicht nur meine Freundin, sondern auch die Mutti meines Patenkindes. Und das allein reicht ja schon, ein kleiner Held zu sein, oder?

Mütter sind alle Helden. Denn wer war immer für uns da, wenn wir uns die Knie aufgeschürft haben? Mama! Sie hat uns tröstende Worte zugesprochen und uns ein Pflaster auf die geschundenen Knie geklebt.

Wer hat uns Abends Geschichten vorgelesen, wenn wir mal wieder partout nicht einschlafen wollten? Mama!

Und wer hat uns die Schulbrote geschmiert, die wir dann mit unseren Banknachbarn getauscht haben? Mama! Vielelicht hat das auch der eine oder andere Papa gemacht…aber Papas sind ja eh auch alle Helden! ;-)

Naja, wie gesagt, allein Mama zu sein würde mir ja schon fast reichen, sie hier vorzustellen, aber da würde ich ja noch was wichtiges vergessen. Denn mein Patenkind bekommt bald ein kleines Geschwisterkind! Und dann hat Maxi doppelt so viele Knie zum Bepflastern ;-) und neben all den Knien, den erzieherischen Tätigkeiten, den Wäschebergen die mit kleinen Kindern anfallen und dem ganz alltäglichen Wahnsinn versucht sie noch ihr Studium zu meistern! Quasi eine Doppelbelastung ohne Ende :-)

Danke liebe Maxi für dein Foto :-*

#34

24 Sep

#34 Tierretter

Das ist Tina!

Und Tina gehört zu den Menschen, die man wirklich einen Helden nennen kann, so richtig im klassischen Sinn. Sie hat nämlich einen ihrer Hunde aus ganz schlechten Verhältnissen gerettet und ihn wieder aufgepäppelt. Also ist sie selbst schon mal eine Tierretterin! Das allein ist wirklich toll und heldenhaft!

Doch das genügt ihr nicht! Sie will noch mehr Gutes tun und aus diesem Grund sind ihre Hunde auch Rettungshunde, die ab und an mal zum Einsatz dürfen.

Ich habe mich da mal schlau gemacht und ich kann euch sagen, es gibt viele verschiedene Einsatzgebiete, wie beispielsweise Wasserortung, Trümmersuche, Lawinensuche oder auch Flächensuche, um nur einige zu nennen. Für die Aufgabe als Suchhund braucht es bestimmte Charaktereigenschaften des Tieres. Grundsätzlich ist jeder gesunde, menschenfreundliche und aufgeschlossene Hund geeignet für die Arbeit als Rettungshund. Ängstliche oder gar aggressive Hunde haben in diesem Bereich gar nichts zu suchen.

Tina hat mir erzählt, dass sie auch schon öfter zu einem Einsatz unterwegs waren, aber bisher leider nur Leichen gefunden haben. Aber auch die müssen gefunden werden, ist ja klar. Aber das wird noch, ganz bestimmt.

Ich wünsche dir und deinen Hunden noch viel Spaß in dem Bereich und viel Erfolg beim Suchen und Finden :-)

Danke liebe Tina für die schöne Geschichte und das Bild :-D

#33

23 Sep

#33 Medizin

Das ist Marie!

Sie studiert Medizin in Leipzig und war heute einer meiner Mitfahrerinnen, als ich auf dem Weg von Leipzig nach Magdeburg unterwegs war.

Sie hat noch 4 Semester vor sich und könnte sich hinterher vorstellen als Anästhesistin zu arbeiten. Aber für die Entscheidung hat sie ja noch etwas Zeit!

Jedenfalls finde ich es schon so sehr bewundernswert ein Medizinstudium zu absolvieren und eben den Wunsch zu haben allen Menschen zu helfen, und dabei keinen Unterschied zu machen weder nach Religion, Nationalität, Rasse noch nach Parteizugehörigkeit oder sozialer Stellung.

Aber das allein würde mir für einen Helden ja schon reichen, aber Marie hat mir heute noch eine Geschichte erzählt, wo sie selber sagt, dass sie doch ein wenig stolz auf sich war. Ich will sie euch auch nicht vorenthalten :-)

Es war Maries letzter Tag auf Station, denn alle angehenden Mediziner müssen Pflichtpraktika absolvieren um in jedem medizinischen Bereich mal reinzuschnuppern. So soll all jenen die Wahl für ihre Spezialisierung am Ende des Studiums leichter fallen.

Also, ihr letzter Tag und zum Abschluss ging sie nochmal eine Runde durch die Station und blieb am Zimmer einer älteren Dame stehen, die wohl ganz traurig aussah. Man muss dazu sagen, dass die Dame am nächsten Tag eine wichtige Operation vor sich hat. Und ich glaube, wenn man ganz allein im Krankenhaus ist und das Pflegepersonal leider nicht immer die Zeit hat, auch mal etwas mehr Zeit am Bett eines Patienten zu verbringen, dann kann man schon die Hoffnung in weite Ferne rücken sehen. Und man stellt sich dann Fragen, ob man die OP gut überstehen wird und wie es danach wohl sein wird, ob es einem besser geht oder ob man bald wieder ins Krankenhaus muss.

Marie nahm sich dann die Zeit um sich zu der Frau zu setzen und sich mit ihr zu unterhalten, um einfach für sie da zu sein. Oft hilft es Patienten schon, wenn sie ihre Ängste jemandem erzählen können, dass sie sich verstanden fühlen und dass alle eventuellen Zweifel einfach weggewischt werden. Und genau das Marie gestern geschafft, so dass die Frau neuen Mut geschöpft hat und positiver auf den nächsten Tag blicken konnte!

Ich hoffe Marie erhält sich diese Fähigkeit!

Danke Marie für das Foto und ich wünsche dir noch viel Erfolg für dein Studium :-D

#32

22 Sep

#32 Uschi

Das ist Christian!

Heute wollte ich euch eigentlich einen netteren älteren Herren vorstellen…aber wie das so ist, erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Ich hab mich heute wirklich mehrfach getraut Menschen anzusprechen, aber immer kam: “Nein danke, da haben wir kein Interesse”…oder “Wir sind keine Helden”…hach..es war ein wenig deprimierend…da habe ich mal Mut und dann sowas…

Deshalb stelle ich euch heute Christian vor. Zumindest ist er auch ein netter Herr, wenn auch nicht älter ;-D

Christian habe ich am Sonntag kennengelernt, als er zusammen mit seinen Arbeitskollegen und seiner Freundin im Stadtpark zum Kaffee trinken war.

Christian ist ein Held, weil er ganz selbstlos ;-) seiner Freundin zu einer Wohnung in Jena verholfen hat. Ihr erinnert euch an seine Freundin Lisa? genau…ihr hat er geholfen. Denn bevor Lisa in die Wohnung einziehen durfte, wollte die Vermieterin Uschi ihren Freund noch kennen lernen. Also traf man sich zum Pizza essen und dann wurde doch noch alles gut! Denn dank Christians souveränem Auftritt hat Lisa die Wohnung bekommen.

Danke Christian für das Foto und ich wünsche euch viel Erfolg in Rio ;-D

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