#51

15 Okt

#50 Alchemicus

Das ist Peter!

Und heute habe ich das große Glück, mal einen Text schon vorgefertigt zu bekommen…denn Peter hat seine eigene Laudatio bekommen und die kann und will ich euch nicht vorenthalten. Danke an Nora die sie mir hat zukommen lassen( und natürlich geht auch an Dank an die restlichen Verfasser)! :-D

„Gaffendes Volk des altehrwürdigen castellum magdeburgum, Scharlatane, Halunken, Studiosi, Professori und all das dahergelaufene Gesindel! Laufet zu Hauf, schließet eure losen Mäuler, senket eure Häupter in Demut und sperret auf die gierigen Ohren!

So höret die Mähr von der Odyssee des

mathematikus et whiskii et spiritu chimii PeterSan Drösikus,

der an einem kalten Wintertage im gar nicht all zu fernen Steinedal als Sohn des Petrus Thalheimus und seines Weibes Irisa Drösikus das Licht der Welt erblickte.

Sein unersättlich Wissensdurst ebenso wie Ausdauer, Tatendrang und Zielstrebigkeit ward ihm – so scheints – schon in seine heimisch Wiege gelegt. So kam es denn, dass er von den Anforderungen zum Erlangen des Abiturium Winckelmannius Kolosseum nicht ausreichend gefordert, die Zeit sich mit gar fremdländischer artus martialis vertrieb. Was ihm den Danus secundus in düsterer Farbe zum Schmucke des Bauches einbrachte.

Die niederen und höheren Lehranstalten im Altmärkischen vermochten es nicht sein Streben nach Wissen zu befriedigen und so kam es denn, dass PeterSan seiner Heimat den Rücken kehrte und hinauszog.

Sein Weg führte ihn zunächst in die Gefilde westlich des Rhenus – ins ferne Krefeldien – wo er in der fabricus chimii bavarium die Künste des chemicus laborantis erlernte. Doch das war PeterSan nicht genug, er setzte seine Wissensreise fort um zu Erlangen die Fähigkeit, das ihm zukünftig vertraute Wissen weiter zu tragen an all jene denen es gleichfalls nach Erkenntnis durstet. Er erwählte die Universitas technicarum Magdeburgensis „Otto von Guericke“ als Ort seiner Studien um zu entdecken und ergründen  die Tiefen der rerum naturalis in specifico mathematicus et alchemicus.

Dies glückte ihm in solchem Maße, dass er die honoratio des primus studiosi scholaris der Facultatio Mathematico erhielt.

Doch so sehr ihn die althergebrachten Schriften der großen Gelehrten wie Pythagoras, Gauss und nicht zu vergessen Adamus Gigantus auch faszinierten, trieb ihn ein innerer Zwang stets mehr in die Laboratorien des Jochenus Gottfriedus und des Professore Edelmannius, zu erforschen die metallus lanthanoidis.

So begann PeterSan zu verfassen eine gar merkwürdig Schrift, die „dissertatio“ zu nennen er sich erdreistete. Er schrieb nieder all seine durch elaboratio aero sensibilae gewonnenen Erkenntnisse über die unverständlich anmaßenden modi coordinatio, actio et reactio sowie habitus oxidativum des Cerum kationis und seiner nicht minder merkwürdigen Gesellen.

Dank seines außergewöhnlich Machwerks, seiner ausdauernden Geschäftigkeit und seines bedeutenden Beitrags zum Verständnis der metalli lanthanoidis wird ihm mit dem heutigen Tage der Titel:

Doctorus cristallicus aero senbilis et karaticus whiskii

zuerkannt, was verteutscht heißet:

Doktor der Kristallflüsterei und des Holz-mit-der-Hand-Spaltens unter Ausschluss von Luft und Einnahme von Whiskey

Gegeben und für rechtens befunden zu Magdeburgum am XV. Tage des X. Monats anno domini MMX

Faculta Verfahrens- und Systemtechnik

Universitas technicarum Magdeburgensis

„Otto von Guericke““

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